Die gute Seele des TSV wurde 80

Er ist noch erstaunlich rüstig und geistig rege, man sieht ihm sein Alter nicht an. Während der Geburtstagsfeier im Gasthaus „Bräustuben“ wurde klar, welche Wertschätzung und Beliebtheit der verdiente Sportfunktionär Herbert Meißner im Turn- und Sportverein genießt, für den er viele Stunden seines Lebens geopfert hat. Zum Gratulieren kam die Verwandtschaft, viele Vereinskameraden, Nachbarn, Freunde sowie Bürgermeister Karlheinz Roth und Pfarrer Tobias Keilhofer.

Bürgermeister Karlheinz Roth (l.) und TSV-Vorsitzender Björn Strahberger gratulierten Herbert Meißner zum 80. Geburtstag. − Foto: Döringer (pnp.de)
Bürgermeister Karlheinz Roth (l.) und TSV-Vorsitzender Björn Strahberger gratulierten Herbert Meißner zum 80. Geburtstag. − Foto: Döringer (pnp.de)

Geboren wurde Herbert Meißner am 22. Dezember 1935 in Spiegelau, seit 1959 ist er verheiratet mit seiner Frau Charlotte, eine geborene Achatz aus Grüb. Die Söhne Herbert, Kurt und Klaus gingen aus der Ehe hervor. Das Geburtstagskind ist ein Mann, dessen Leben mit dem Fußball in Verbindung stand und immer noch steht. Schon 1952 schloss er sich dem TSV Spiegelau an, übernahm 1955 das Amt des 2. Fußball-Spartenleiters und wurde 1960 zum 1. Spartenleiter gewählt. Solange es in Spiegelau Volksfeste gab, war der gelernte Glasschleifer auch im Festausschuss vertreten. Als „dienstältester Fußball-Spartenleiter Deutschlands“ wurde Meißner 1995 nach 40 Amtsjahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, war aber auch noch im „Ruhestand“ als Platzwart aktiv

Meißner, der selbst nie aktiv dem runden Leder nachgejagt ist, ist ein „wandelndes Fußball-Lexikon.“ Dies hat er auch bei der Geburtstagsfeier im Rückblick auf seine jahrzehntelange Funktionärstätigkeit unter Beweis gestellt, als er auf die einstmals glorreichen Tage des TSV Spiegelau zurückblickte.

(Quelle: pnp.de)

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